Kürbiscurry mit Kichererbsen

Kürbiscurry mit Kichererbsen

Heute ist irgendwie kein guter Tag zum Rausgehen. Kalt, regnerisch, schlecht geschlafen …und überhaupt. Da hilft nur noch ein leckeres Curry zum Aufwärmen 🙂 Ich habe erst letzte Woche ein Kürbiscurry mit Gemüse und Linsen gemacht – da waren die lieben Kleinen aber ausgeflogen und deshalb durfte ordentlich Pfefferoni und Chilli rein 😉 Heute habe ich es mild(er) und mit Kichererbsen gemacht, aber im Grunde könnt ihr hierfür auch jedes beliebige Gemüse nehmen, das ihr oder eure Kinder mögen. Meine erste Variante habe ich mit selbstgemachter Mandelmilch gemacht – dabei habe ich alles verwendet. Sowohl die Milch, als auch die Reste, die im Nussmilchbeutel  über geblieben sind.

In dieser Variante nehme ich fertiges Mandelmus in Kombination mit Wasser. Das Curry wird in beiden Fällen sehr cremig und richtig lecker. Für die Salzigkeit würze ich ganz zum Schluss mit Soyasauce, das könnt ihr z.B. in eurer Schüssel nach Belieben machen. Damit alles auch richtig nach Curry schmeckt, verwende ich unsere milde und süßliche Gewürzmischung „Banana Curry“. Ihr könnt aber auch eine andere Currymischung eurer Wahl verwenden.

Das braucht ihr für ca. 6 große Portionen

Kürbiscurry:

  • 2 EL Kokosöl
  • 1 rote Zwiebel (eine weiße geht auch, die roten schmecken mir persönlich besser)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Paprikaschote (egal welche Farbe, eignet sich auch super zur Resteverwertung von nicht mehr ganz frischem Gemüse)
  • 1 kl. Hokkaido Kürbis
  • ½ TL Ingwerpulver
  • ½ TL Kurkuma
  • 3 EL Banana Curry
  • 1 EL Happy Belly
  • 500 g abgetropfte Kichererbsen (aus der Dose oder Glas)
  • 4 EL Mandelmus
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Erdnussmus (optional)
  • Ca. 800 ml Wasser
  • Soyasauce (opt. glutenfrei) oder Salz zum Abschmecken

In einem größeren Topf Kokosöl bei mittlerer Flamme schmelzen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken, Paprikaschote fein hacken und im Kokosöl anbraten. Gewürze und Tomatenmark dazugeben und mitrösten, dann mit etwas Wasser aufgießen, damit nichts anbrennt.

Kürbis halbieren, die Kerne aushöhlen, Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden (Hokkaido müsst ihr nicht schälen!) und ebenfalls einige Minuten mitdünsten.

Mit dem restlichen Wasser aufgießen und die Nussmuse hinzugeben (ihr könnt z.B. auch Cashewmus verwenden).

Das Curry nun etwa 25 Min. kochen, bis der Kürbis schön weich und alles etwas eingedickt ist. Dann die abgetropften Kichererbsen hinzugeben und noch etwa 10-15 Min ganz weich kochen.

Zum Schluss für euch mit Soyasauce oder Chilli abschmecken.

Ich serviere Reis dazu, wenn es nicht glutenfrei sein soll, schmeckt es aber auch hervorragend mit Fladen- oder Naan Brot.

Gutes Gelingen & Mahlzeit!

Übrigens: Wenn ihr Lust auf ein mildes oder scharfes Chilli für euch habt (ja,manchmal darf man auch nur für Mama und Papa kochen :), schaut mal bei littlebee vorbei. Dort findet ihr ein richtig leckeres Rezept dazu!


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Extra-Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man die Zwiebeln auch in der Pfanne andünsten.  Im Backofen entfalten sie jedoch ein besseres Aroma.



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